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Balkan Rallye – Der Bericht

Unsere Klamotten sind einigermaßen geordnet und unser Landi beim Check up - es ist Zeit ein kleines Resümee der Rally und den vergangenen zwei Wochen zu ziehen: Schon im Januar haben wir uns angemeldet, doch durch den Bau der Lucky Lodge etc. haben wir ca. eine Woche vor Start erstmals mit Vorbereitungen begonnen. Der Landi-Innenausbau sollte noch verbessert werden, so dass wir bei Unwetter auch umstandslos im Innenraum schlafen können. Kartenmaterial etc. wurde fix online bestellt und unsere Campingausrüstung erst kurz vor Abfahrt zusammen gesucht. Was uns noch immer einigermaßen entspannt sein ließ war die Tatsache, dass wir aus der offiziellen Whats App Gruppe wussten, dass noch so einige Autos und Teams weit weg von Startklar waren 🙂 ...Nun gut, der Ausbau zog sich und somit starteten wir 10 Stunden später als geplant. Das Meet up am Abend zuvor mit allen Teams konnten wir also vergessen. Aber auch das ging einigen so....Der Start und das drum rum in Dresden war schon aufregend wenn man eine solche Rallye zum ersten Mal mit macht. Auch die Roadbooks sind lustig aufgemacht und wir freuten uns auf die witzigen Aktionen. Nach dem Start machten wir uns erst einmal damit vertraut nach Karte und nicht wie üblich nach Navigation zu fahren. Nicht einfach! Und schnell war klar, dass hierbei Fahrer und Navigator nicht immer dieselbe Sprache sprechen. Kurz vor der Tschechischen Grenze erfüllten wir unsere erste Aufgabe und dann ging es fix weiter, denn 2 weitere standen für diesen Tag noch auf dem Programm. Wir hetzten ein wenig, da wir uns vorgenommen hatten nicht wie in Australien ständig im Dunkeln anzukommen. 2 Burgen sollten noch gefunden werden und zu guter Letzt ein Bier und typisches Essen auf einem Stein während man ein Liedchen singt. OK....wir versuchten alles, aber waren ziemlich gestresst. Natürlich war es stockdunkel, als wir ein Plätzchen an einem See zum Wildcampen fanden. Und es regnete in Strömen...überglücklich über unseren tollen Innenausbau gab es noch ein Feierabendbier und wir schliefen sofort ein. Am nächsten morgen nahmen wir uns vor es ruhiger angehen zu lassen. Frühstück am See war leider nicht drin, da der Regen auch heute noch dominiert. Also auf die Piste. Wie gesagt, wenn man sich mit Karte und Kompass erst wieder anfreunden möchte ist es nicht das einfachste überhaupt auf die Richtige Straße zu finden. Wieder und wieder findet man sich auf der selben Straße wieder. Lustig, dass uns hier und dort ein Rallye Fahrzeug kreuzte und an der nächsten Kreuzung steht man sich wieder gegenüber und ganz sicher fragen sich alle Beteiligten wer auf dem richtigen Weg ist. Spätestens an der nächsten Ampel weiß man dann, dass alle einfach aus der Stadt raus suchen und keiner nen Plan hat. Wir schafften es schließlich und freuten uns. So schnell hat man also ein Erfolgserlebnis. Wir fragten uns wie die Menschen früher entspannt mit dem Auto in den Urlaub gefahren sind. Sicher kennen auch wir noch die Geschichte mit dem FALK Atlas, aber so schwierig hatte ich das nicht mehr in Erinnerung. Gut....wir fuhren und beschlossen die Aufgaben erst einmal hinten anzustellen und zunächst Kilometer zu machen, damit wir Luft nach hinten gewinnen. Durch die Rumjuckelei in der Stadt incl. Einkauf etc. war es schon wieder später Vormittag. Auf der Bahn begegnete uns der legendäre R4, welcher schon in der Whats App Gruppe für viel Gesprächsstoff sorgte. An einer Tankstelle bog der R4 ein und wir folgten. Da ein Beifahrerwechsel für heute im Roadbook stand wollten wir diesen direkt vor Ort erledigen. Selbst wenn der Tauschort eigentlich ein anderer wäre - zumindest hätten wir 50% der Aufgabe mit Leichtigkeit und ohne Zeitverlust erledigt. Das Team Blindfishbones wirkte auf Anhieb sympathisch und besteht aus Jens und Hermann. Aus den verlangten 10km wurden dann schnell 50km welche ich im R4 und Jens im Landi mitfuhren. Erst als der R4 ne neue Tankfüllung benötigte tauschten wir zurück. Im Grunde kann man sagen, dass unser Landi und der R4 sich seit dieser Minute nur noch einmal trennten.....die Fahrt über den Transfagarasan pass. Ansonsten fuhren wir gemeinsam bis zum Ziel in Salzburg. Ohne Absprache sondern eher weil es wohl so sein sollte. Diese Nacht verbrachten wir in Ungarn auf einem angenehmen Campingplatz wo wir auch auf andere Teams trafen die allesamt super drauf waren. Schade, dass wir Abends echt träge und kaputt waren, denn Budapest bei Nacht sah irre toll aus. Werden wir sicher noch mal für einen längeren Kurztrip besuchen.

Nach einer Dusche und einem entspannten Frühstück starteten wir in Richtung Debrecen, weiter über Oradea und Cluj-Napoca zur ersten Balkan Party in Transsilvanien.  Als wir dort ankamen war es bereits dunkel (ca. 22Uhr) und ich fragte mich wann die ersten morgens wohl gestartet sind, denn diese sollen schon kurz nach 15 Uhr angekommen sein. Durchgebrettert? Um 5 gestartet? Nur Autobahn? Wir fragten uns ehrlich wie man das schafft. Gut.....von dem Gulasch war nichts mehr da und unser mitgebrachtes Grillgut wurde nur unter ständigem anpusten der Glut noch einigermaßen durch. Mitleidig beobachtete ich die Grillmeister deren Teams, die noch weit nach uns kamen. Respekt, dass das Fleisch noch Farbe bekommen hat. Auf Nachfrage noch einmal Kohle nach zu schmeißen erhielten alle leider keine Antwort. Minuspunkte heute für die Orga. Die Party selbst fanden wir ziemlich ernüchternd. Lag aber vielleicht daran, dass der Highlight DJ sich mit BoomBoom selbstverwirklichen wollte und die Grüppchenbildung der Teams uns auch nicht zusagte. Wir hatten uns das ein wenig familiärer am Lagerfeuer vorgestellt. Aber egal....Ein Absacker mit R4 Hermann vorm Zelt und dann schlossen wir den Tag. Am Morgen war die Stimmung noch nicht wirklich besser. Aber Kaffee, Wasser und Brötchen hatte SAC organisiert und somit konnten wir nach dem Packen direkt losrauschen. Über Turda, Alba Julia und Sibiu ging es auf den Transfagarasan Pass, der mit einer Höhe von 2042m nicht zu den kleinsten gehört. Vom R4 trennten wir uns kurz vorher, denn Jens und Hermann wollten die Bremsen nicht überbeanspruchen. Vor dem Pass versuchten wir noch dem Lada Team zu helfen, die ein Problem mit der Einspritzdüse hatten. Nachdem wir außer schlauschnacken auch nicht mehr helfen konnten starteten wir. Der Pass....IRRE! Einfach unbeschreiblich schön. Die Fotos geben natürlich nicht so viel wieder, aber eine kleine Vorstellung vielleicht....Mega!

Ca. 3 Stunden später suchten wir einen Campingplatz und da es nur einen einzigen auf dem Weg vor Pitesti gibt fällt die Entscheidung schnell. Jens und Hermann meldeten sich auch zwischendurch, waren aber bereits in Pitesti auf der Suche nach einem Nachtquatier. Sollten Sie keines finden wollten Sie noch zu uns stoßen. Auf dem Campingplatz hatten sich auch bereits einige Balkanisten eingefunden und ein kleines Feuer war bereits im Gange. Schöner Platz, nette Leute - passte alles. Auch Hermann und Jens kamen etwa eine Stunde nach uns an und somit waren auch Landi und der R4 wieder vereint 🙂

Richtung Sofia starteten wir am Morgen und unter der Berücksichtigung, dass wir die Roadbooks mit den Aufgaben über Board geworfen hatten, waren sogar mal kurze Kaffeepausen drin, die wir alle genossen. Eigentlich schade, da ich mich auf die Aufgaben gefreut hatte, doch dann hätten wir die Landschaft etc. weitaus weniger entspannt genießen können. Hut ab vor allen, die beides irgendwie geschafft haben (hatte aber keinen getroffen, der beides schaffte). Gab aber welche, denn über die Whats App Gruppe hatten wir einige Bilder der gelösten Challenges erhalten. TOP! Auch auf dem Campingplatz nahe Sofia war es wieder dunkel als wir ankamen....Also wieder nur was gegessen, einige Biere und mit Bettschwere ins Zelt.

Morgens war es recht lustig, als wir den Campingplatzwärter sahen. Der überschlug sich fast um es allen Recht zu machen. Vermutlich hatte er nicht mit einem solchen Geschäft zum Ende der Saison gerechnet. Ca. 10 Teams hatten sich hier eingefunden und somit seinem Gesicht zum Dauergrinsen verholfen. Super lieb und auch der Platz war bei Tageslicht einfach aber trotzdem mit viel Charme. Nachdem der Landi durchgecheckt war verließen wir das Dörfchen und machten uns auf zur Mazedonischen Grenze in Richtung Skopje. Hier entschieden wir unser Tagesziel zu ändern um durch den Kosovo zu fahren und weiter über die Grenze nach Albanien. Tolle Landschaften und viele neue Eindrücke nahmen wir mit. Ganz anders als wir uns diese ehemaligen Kriegsgebiete vorgestellt hatten und es schreit geradezu danach noch mal eine längere Reise in diese Gegend zu planen. In Albanien suchten wir uns wieder mal bei Dunkelheit ein Nachtquartier und stiegen dieses mal auf ein Hotel um. Klein, einfach aber mit einem grandiosem Garten. Als wir ankamen war es bereits 21:20Uhr und um 22:00Uhr schloss der gastronomische Bereich. Wir waren die einzigen Auswärtigen und der deutsch sprechende Mitarbeiter tat alles um uns so richtig glücklich zu machen. Im sehr weitläufigen Garten konnten wir uns ein Plätzchen suchen und wurden freundlich bedient. So ließen wir den Tag wundervoll ausklingen und stiegen, nein dieses mal brauchten wir ja gar keine Leiter um ins Zelt zu kriechen.....wir gingen also ganz normal ins Zimmer und ins BETT!

 Ausgeschlafen und gesättigt, nach einem Omelette - Frühstück, ging es wieder auf die Straße....heute sollten wir endlich das Meer sehen und die Freude bei Fun und mir wuchs. Wir sind eben doch meersüchtig! Von Kukes fuhren wir also Richtung Milot und weiter nach Lezhe (der Ort, der am dichtesten am Wasser ist. Dort fuhren wir über eine Schotterpiste am Meer entlang und folgten einem kleinen Schild mit der Aufschrift Beach Bar 🙂 Als wir schon nicht mehr an eine Bar glaubten waren wir da und fanden uns in einem kleinen Paradies wieder. 

 

Bislang der schönste Ort der Rallye! Hier verbrachten wir ein paar Stunden voller Erfüllung. Zu unserer Überraschung fand auch ein anderes Team (Natalie und Lukas) noch hierher. Nach einem tollen fangfrischem Essen starteten wir gemeinsam nach Montenegro, wo die 2. Party mit allen Teams stattfinden sollte. Erst durch ein Stadtchaos aber dann direkt in die Berge mit so irren Bildern, dass ich Montenegro auf Anhieb liebte, waren wir noch bei Tageslicht am Ziel. Die letzten 20 Kilometer allerdings im Schneckentempo, da es dem R4 nicht ganz so rosig ging. Der Platz liegt an einem kleinen Fluss und bietet eine mega Kulisse. Zunächst checkten wir aber die Lage des R4 und stellten erschrocken fest, dass ohne Schweißarbeiten nicht an eine Weiterfahrt zu denken war. Darum kümmerten wir uns allerdings an diesem Abend nicht mehr.....den Abend hieß es abschalten und ein wenig zu feiern. Ein großes BBQ Buffet und mehrere Theken wurden von SAC organisiert und alles war echt gut! Nach vielen Freibieren, tollen Gesprächen, Tänzen und ner Menge Spaß fielen wir schließlich erledigt ins Zelt.

Früh ging es am nächsten morgen los um die Schweißarbeiten für den R4 zu organisieren. Fun und Hermann fuhren in die nächste Stadt und waren ca. 3 Stunden später incl. geliehenem Schweißgerät und allem was man benötigt wieder da. Auf geht's! Nach und nach rollten die Teams vorbei und der Platz leerte sich. Nur die Einheimischen waren fleißig am aufräumen und zwischendurch fragten Sie ob wir Hilfe benötigen oder boten uns Essen und Getränke an. Trotz der blöden Situation war die Stimmung gut. Und vor allem genossen wir die Zeit ohne Hetze. Hermann ist eine erfahrener Schweißer und mit Fun´s guten Konstruktionsideen war der R4 nach vielen Stunden bereit für die Weiterreise. Da es jedoch schon ca. 18 Uhr war beschlossen wir eine weitere Nacht dort zu bleiben. Die Einheimischen freuten sich und prompt saßen wir in einer gemütlichen Runde zusammen. Ein deutsches Pärchen welches für 4 Wochen in Montenegro Urlaub machte gesellte sich auch noch dazu. Wieder ein Hermann. Somit hatten wir nun Hermann"der kleine", Hermann "der Große" und Hermann "der dritte".Nachdem Jens und Hermann "der Kleine" auch die ganzen Werkzeuge wieder zu seinem Besitzer gebracht hatten ließen wir alle gemeinsam den Abend ausklingen. Endlich hatten wir mal Zeit um einen solchen Abend mit den Menschen zu verbringen die dort leben. Die kleine Panne hatte also wirklich etwas positives!

Nach einer entspannten Nacht ging es weiter. Durch unseren "verlorenen" Tag ließen wir Sarajevo aus und fuhren am Meer entlang in Richtung Split. Da wir uns nicht mehr stressen ließen hielten wir zum Mittagessen sogar an und genossen eine Pizza mit Meerblick in Kroatien. Das fühlte sich nun endlich mal nach Urlaub an, auch wenn der Kellner uns doch tatsächlich mit seiner unfreundlichen Art die Laune vermiesen wollte. Aber keine Chance; vollgefuttert ging es weiter und weiter und weiter......bis es dann mal wieder dunkel wurde und wir durch den Gruppenchat einen Campingplatz in Sibenik ansteuerten. Schon beim einchecken waren wir nicht gerade angetan, aber weil das Wetter in der nächsten Stunde übel werden sollte waren wir froh nun nicht weiterfahren zu müssen. Schnell fanden wir auch die anderen Teams und gesellten uns noch auf ein Bier dazu bis das Gewitter in vollem Gang war. Wir sind dann nur fix in den Landi und waren schon zum zweiten Mal glücklich über unseren praktischen Innenausbau. Bereits beim Einschlafen fühlte ich mich nicht ganz fit und es wurde eine gaaaanz kurze Nacht - Magen Darm vom Feinsten. Auf einem der häufigen Wege zu den Toilettenräumen traf ich dann auch Hermann "den kleinen" dem es genauso übel wie mir ging. Erst als wirklich alles aus mir raus war ging es mir soweit, dass ich wieder gerade stehen konnte. Da fing es dann bei Fun an. Frank und Martin vom Team Winter-Lausitz versorgten uns noch mit Tabletten....Bei Fun war an aufstehen nicht zu denken und Hermann ging es auch noch nicht sonderlich gut. Solange ich nichts zu mir genommen habe ging es. Jens und ich starteten also am Steuer und zunächst wollten wir uns mit Cola und Salzstangen eindecken, was wir auch taten. Fun versuchte zu schlafen damit es besser wird aber es half alles nichts.....an einer Tanke hatten wir dann kurzer Hand die Schlafsäcke ausgepackt und uns alles ne Stunde hingehauen.....

 

 

Nach dem wir alle Nahrungsmittel als Übeltäter durch hatten und keine Übereinstimmung fanden, sind wir schließlich beim Wasser in Montenegro hängen geblieben, welches wir alle getrunken haben. Jeder weiß ja, dass man das lieber nicht macht, aber es war zu spät. Fun war dann irgendwann soweit wieder unseren Landi zu steuern und ich suchte nach einer Unterkunft. Wir alle waren uns einig, an diesem Tag durfte es auch etwas komfortabler sein. Wir hatten ein günstiges Hotel kurz vor unserem Tagesziel Ljubjana gefunden, also verließen wir die Autobahn (welche wir heute ausschließlich genutzt hatten). Der R4 folgte uns....jedoch nicht all zu lange. Nach einer 18 prozentigen Steigung war er nicht mehr zu sehen. Wir warteten noch ein paar Minuten und drehten schließlich um. Nicht weit, da standen Jens und Hermann in einer privaten Einfahrt und redeten mit einem jungen Mann. Wir hielten und prompt wurde uns erstmal ein Bier in die Hand gedrückt. Auf englisch erklärten wir ihm, dass alle Mägen noch nicht fit seien und wir eher kein Bier vertragen....OK....dann kamen die Schluckgläser auf den Tisch (welcher die Motorhaube von Landi war). Ich blieb beim Bier und als ich den Gesichtsausdruck der Männer nach dem grünen Gift sah war ich heilfroh 🙂 Er war mega hilfsbereit und informierte uns auch darüber, dass es hier im Umkreis kein geöffnetes Hotel gibt. Skigebiet und alles nur im Winter geöffnet. Über AirBNB fand er dann ein kleines Häuschen in der Nähe. Generell wäre dieses nur für 2 Personen, aber da es ursprünglich diese Nacht für 4 Leute vermietet sein sollte und dafür vorbereitet war könnten wir es mieten. Perfekt! Wir bedankten uns herzlich und machten uns auf den Weg in das 15 km entfernte Visnja Gora. Das Häuschen war irre gemütlich und komplett aus natürlichen Rohstoffen gebaut. Noch krasser als wir es mit unserer Lucky Lodge vorhaben. Auch der Vater des Eigentümers der uns alles erklärte war einfach nur freundlich. Nach einer heißen Dusche stieg die Laune schon erheblich. Nur der R4 machte uns sorgen, die Temperatur stieg die letzte Zeit immer viel zu schnell. Jens telefonierte noch ein wenig umher um evt. für den nächsten Tag in der Früh einen Mechaniker zu finden - leider erfolglos. Also vertagten wir das Problem und gingen alle direkt schlafen. 

Ziemlich fit waren wir alle früh wach und konnten auch wieder einen Kaffee zu uns nehmen. Und das bei einer grandiosen ländlichen Aussicht. Wir suchten nach einer nahegelegenen Werkstatt und starteten. Nur 15 km entfernt konnte man dem R4 ziemlich schnell helfen und somit ging es nach einem kleinen Frühstück direkt auf die Endspurt-Strecke nach Salzburg. Im Gruppenchat ging es bereits heiß her....Viele Teams wollten sich vor dem Zieleinlauf auf einem Parkplatz treffen und in Kolonne zum Casino fahren. Die Idee gefiel uns und somit trafen wir gegen 15:30 auch dort ein. Um 16:00 Uhr fuhren wir dann alle los....direkt zum Casino. Der Zieleinlauf wurde vor der tollen Kulisse des Casinos zu einem tollen Erlebnis und natürlich haben wir dem R4 den Vortritt gelassen 🙂 Einfach nur toll, dass er bis zum Schluss durchgehalten hat. Bei Landi hatten wir damit sowieso gerechnet. Unser Superheld hat nicht einmal Zicken gemacht! Nachdem wir noch ein paar Telefonnummern und Erlebnisse ausgetauscht hatten wollten wir nur noch nach Hause....So ging es vielen. Die Siegerehrung hatten wir gar nicht mehr mitbekommen. Aber die drei Siegerteams kannten wir auch nicht. Dabei sein war Alles - es waren einfach zu viele Teams und Menschen. Die Heimfahrt war ohne den R4 fast ein wenig einsam, aber wir werden uns ja wiedersehen 🙂

Alles in allem eine schöne Reise, da wir ganz neue Eindrücke der Länder bekommen haben und somit bereits wieder neue Reiseziele im Kopf sind. Aber wir würden eine solche Fahrt eher wieder auf eigene Faust machen. Gern auch mit anderen zusammen, aber eben nicht mehr über einen Veranstalter. Nichts gegen SAC, aber einfach nicht unseres. Die Startgebühr würden wir lieber in den Tank stecken. Gut, dass wir es gemacht haben, denn jetzt wissen wir das. Aber Hut ab vor den Spenden die durch die ganzen Teams gesammelt wurden und über 270.000€ betragen sollen....Super!

Bei unserer Spendenaktion wurde die Summe von fast 1.300€ erreicht! DANKE an alle!

Gefahrene Kilometer    5.206 km

Kosten insgesamt         2.700 € (incl. Startgebühr)

Bis bald...Euer Lucky Buzz Landi Team

 

https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/30911-unsere-rallye-unterstutzt-das-hospiz-haus-celle

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