… und die Lucky Lodge ist noch weit entfernt fertig zu werden.
Seit 2016 sind wir nun zurück aus Australien, haben gearbeitet, gebaut , Ziele gehabt, wieder verändert und die einzige Konstante war: Lucky Lodge blieb eine Baustelle. Richtig, es hatte sich immer etwas verändert und bewegt, nur sehr langsam. Nebenbei war Job, Love’s Arbeit als freie Traurednerin, bei mir Ingenieurbüro, Mediation, Anstellung als Projektmanager und irgendwann lief alles nur noch seeehr langsam. Aber so ist es halt wenn man alles gleichzeitig macht. Die Zeit ist uns egal, im Inneren kommt Schritt für Schritt, Raum für Raum einiges hinzu. Mittlerweile können wir gut schon Gäste empfangen und haben Platz für die Arbeit und Kreatives. Im Garten hatten wir 25l Traubensaft und jede Menge Nüsse. Wir lassen uns nicht entmutigen und arbeiten gerne und stetig daran auch wenn es langsam ist, da die vielen Zeremonien von Love und die anstrengende Arbeit im Projektgeschäft des Freileitungsbau sehr viel Zeit belegen. Ja und leben wollen wir ja auch noch, so waren wir im Januar 23 auf Kuba (voll spannend) und im September 23 nun in Ägypten (Marsa Alam) – dabei haben wir eines unser gegenseitigen Versprechen eingelöst. Love hat nun ein Tauchbrevet, sodass wir beide als Tauchbuddies gemeinsam Tauchen gehen können. Und…. trara – ich kann endlich beim Kitesurfen – Höhe laufen und hab auch einen Schein, sodass ich Equipment leihen kann. Fast 9 Jahre versuche ich mich daran mit mäßigem Erfolg (natürlich immer nur einige Stunden im Jahr) – diesmal wollte ich es fast aufgeben – aber als Love sagte, sie mache den Tauchschein, habe ich nicht aufgegeben und es wurde von Tag zu Tag besser. Einen Tag kiten, einen tauchen, kiten, tauchen… und nun sind wir beide überglücklich. Der nächste Trip ist schon gebucht.
Leider geht es unserem Landi noch nicht so gut. Er ist öfters in der Werkstatt als zuhause. Zur Zeit sind es Kupplungssorgen. Gut man könnte alles austauschen, aber das ist nicht in unserem Sinn vom Erhalt. So tastet sich unser Zauberer der alten Kisten hier langsam an den Fehler, denn die Kupplung selbst ist es nicht. Auch hier zwingt uns (richtigerweise lehrt uns) das Leben Geduld und Gelassenheit.
Vor etwas mehr als einem Jahr hatten wir mal wieder groß gefeiert in der Lucky Lodge – mit 80 Freunden – und so nebenbei hatten wir auch unsere eigene freie Trauung. Da Love’s Kleid so sehr schön ist und auch meine Hose und das Hemd nicht speziell nur für die Trauung waren, nehmen wir die Klamotten jeden Urlaub mit und machen lustige Bilder damit. So gratulieren uns die Miturlauber jedesmal wieder 🙂
Wir machen immer noch unsere Selbstverteidigungskurse und das Training mit den Kindern macht uns viel Spaß; ich glaube den Kids auch (ein wenig). Wir haben die Location mittlerweile fest etabliert, nichtsdestotrotz werden wir bei Fertigstellung der Lucky Lodge dahin umziehen. Das wächst halt ganz organisch, langsam aber stetig dahin.
Unser Traum vom spanischen Flugplatz hat sich in den Jahren nicht viel weiterentwickelt, wir haben den Plan mehr oder minder daran gemessen nicht verbissen an Zielen festzuhalten. Zeitweise werden wir mit Mails darauf angesprochen, von Leuten die gerne genau dort einen festen Tiny House Wohnsitz haben würden. Bei den heutigen Preisen von Grund und Tiny House wäre dieses Vorhaben mehr als lukrativ. Familiär hat sich bei den Eigentümern leider etwas verändert und so steht das Gelände nach letzter Information nicht zum Verkauf. Wir haben aber mit einer Familie freundschaftlichen Kontakt, die Marion bereits eingeladen hat sich dort niederzulassen. Das freut uns sehr, denn Eigentum oder Besitz ist nicht entscheidend, wenn sich etwas Gutes entwickelt. Wer sich dafür interessiert, wir können die Kontakte auf Rückfrage weitergeben.
Lucky Buzz verändert sich also im Tempo und der Art. Es ist ziemlich leise geworden, ruhiger – aber es möchte immer noch Menschen verbinden, welche das Gute in sich selbst zum eigenen Nutzen und zum Wohle der Umgebung einsetzen wollen. Da die Welt generell abgrenzender und extremer wird, soll es etwas ausgleichendes nicht von Extremen getriebenes anbieten. Dies für Menschen, die wissen dass nichts ohne Anstrengung und Geben geschieht, dass es unvollkommen ist und Gelassenheit braucht. Je mehr man selbst macht und weiter gibt, desto mehr sind andere auch bereit dafür.
Wir erneuern in diesem Jahr unsere Marke, sie ist immer noch sehr klein, wie eine ganz kleine Saat die noch nicht richtig am wachsen ist. Doch wir pflegen sie und hoffen darauf, irgendwann damit etwas freudiges für möglichst viele Menschen gepflanzt zu haben. Es braucht halt Geduld.
Der Weg ist das Ziel.
Liebe Grüße aus der Lucky Lodge Wartenberg
Hermann und Janette
… und die Lucky Lodge ist noch weit entfernt fertig zu werden.
Seit 2016 sind wir nun zurück aus Australien, haben gearbeitet, gebaut , Ziele gehabt, wieder verändert und die einzige Konstante war: Lucky Lodge blieb eine Baustelle. Richtig, es hatte sich immer etwas verändert und bewegt, nur sehr langsam. Nebenbei war Job, Love’s Arbeit als freie Traurednerin, bei mir Ingenieurbüro, Mediation, Anstellung als Projektmanager und irgendwann lief alles nur noch seeehr langsam. Aber so ist es halt wenn man alles gleichzeitig macht. Die Zeit ist uns egal, im Inneren kommt Schritt für Schritt, Raum für Raum einiges hinzu. Mittlerweile können wir gut schon Gäste empfangen und haben Platz für die Arbeit und Kreatives. Im Garten hatten wir 25l Traubensaft und jede Menge Nüsse. Wir lassen uns nicht entmutigen und arbeiten gerne und stetig daran auch wenn es langsam ist, da die vielen Zeremonien von Love und die anstrengende Arbeit im Projektgeschäft des Freileitungsbau sehr viel Zeit belegen. Ja und leben wollen wir ja auch noch, so waren wir im Januar 23 auf Kuba (voll spannend) und im September 23 nun in Ägypten (Marsa Alam) – dabei haben wir eines unser gegenseitigen Versprechen eingelöst. Love hat nun ein Tauchbrevet, sodass wir beide als Tauchbuddies gemeinsam Tauchen gehen können. Und…. trara – ich kann endlich beim Kitesurfen – Höhe laufen und hab auch einen Schein, sodass ich Equipment leihen kann. Fast 9 Jahre versuche ich mich daran mit mäßigem Erfolg (natürlich immer nur einige Stunden im Jahr) – diesmal wollte ich es fast aufgeben – aber als Love sagte, sie mache den Tauchschein, habe ich nicht aufgegeben und es wurde von Tag zu Tag besser. Einen Tag kiten, einen tauchen, kiten, tauchen… und nun sind wir beide überglücklich. Der nächste Trip ist schon gebucht.
Leider geht es unserem Landi noch nicht so gut. Er ist öfters in der Werkstatt als zuhause. Zur Zeit sind es Kupplungssorgen. Gut man könnte alles austauschen, aber das ist nicht in unserem Sinn vom Erhalt. So tastet sich unser Zauberer der alten Kisten hier langsam an den Fehler, denn die Kupplung selbst ist es nicht. Auch hier zwingt uns (richtigerweise lehrt uns) das Leben Geduld und Gelassenheit.
Vor etwas mehr als einem Jahr hatten wir mal wieder groß gefeiert in der Lucky Lodge – mit 80 Freunden – und so nebenbei hatten wir auch unsere eigene freie Trauung. Da Love’s Kleid so sehr schön ist und auch meine Hose und das Hemd nicht speziell nur für die Trauung waren, nehmen wir die Klamotten jeden Urlaub mit und machen lustige Bilder damit. So gratulieren uns die Miturlauber jedesmal wieder 🙂
Wir machen immer noch unsere Selbstverteidigungskurse und das Training mit den Kindern macht uns viel Spaß; ich glaube den Kids auch (ein wenig). Wir haben die Location mittlerweile fest etabliert, nichtsdestotrotz werden wir bei Fertigstellung der Lucky Lodge dahin umziehen. Das wächst halt ganz organisch, langsam aber stetig dahin.
Unser Traum vom spanischen Flugplatz hat sich in den Jahren nicht viel weiterentwickelt, wir haben den Plan mehr oder minder daran gemessen nicht verbissen an Zielen festzuhalten. Zeitweise werden wir mit Mails darauf angesprochen, von Leuten die gerne genau dort einen festen Tiny House Wohnsitz haben würden. Bei den heutigen Preisen von Grund und Tiny House wäre dieses Vorhaben mehr als lukrativ. Familiär hat sich bei den Eigentümern leider etwas verändert und so steht das Gelände nach letzter Information nicht zum Verkauf. Wir haben aber mit einer Familie freundschaftlichen Kontakt, die Marion bereits eingeladen hat sich dort niederzulassen. Das freut uns sehr, denn Eigentum oder Besitz ist nicht entscheidend, wenn sich etwas Gutes entwickelt. Wer sich dafür interessiert, wir können die Kontakte auf Rückfrage weitergeben.
Lucky Buzz verändert sich also im Tempo und der Art. Es ist ziemlich leise geworden, ruhiger – aber es möchte immer noch Menschen verbinden, welche das Gute in sich selbst zum eigenen Nutzen und zum Wohle der Umgebung einsetzen wollen. Da die Welt generell abgrenzender und extremer wird, soll es etwas ausgleichendes nicht von Extremen getriebenes anbieten. Dies für Menschen, die wissen dass nichts ohne Anstrengung und Geben geschieht, dass es unvollkommen ist und Gelassenheit braucht. Je mehr man selbst macht und weiter gibt, desto mehr sind andere auch bereit dafür.
Wir erneuern in diesem Jahr unsere Marke, sie ist immer noch sehr klein, wie eine ganz kleine Saat die noch nicht richtig am wachsen ist. Doch wir pflegen sie und hoffen darauf, irgendwann damit etwas freudiges für möglichst viele Menschen gepflanzt zu haben. Es braucht halt Geduld.
Der Weg ist das Ziel.
Liebe Grüße aus der Lucky Lodge Wartenberg
Hermann und Janette